Unsere Neujahrsgrüße

Vitannia 2017Liebe Freunde und Kollegen,

Wir möchten uns ganz herzlich bei Ihnen für die Zusammenarbeit im vergangenen Jahr bedanken. Gemeinsam haben wir viel erreicht und gemeinsam werden wir neue Ziele anstreben! Wir freuen uns auf weitere gemeinsame spannende deutsch-ukrainische Projekte und Programme im neuen Jahr.

Wir wünschen Ihnen einen guten Rutsch ins neue Jahr und viel Erfolg!

Herzliche Grüße,
Team Zentrums des deutschen Rechts
und des Rechtsdialogs

Besuch der Botschaftsvertreter

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Am 4. Dezember 2017 besuchten die Leiterin des Referats für Kultur und Bildung der Deutschen Botschaft, Andrea Stohr, und der Leiter der Rechts- und Konsularabteilung, Jens Kraus-Massé, das Zentrum des deutschen Rechts an der Kiewer Nationalen Taras-Schewtschenko-Universität.

Der Dekan der Juristischen Fakultät Iwan Hrytsenko begrüßte die Gäste. Prof. Olena Schablij und der DAAD-Langzeitdozent Dr. Bernhard Schloer gewährten einen Einblick in die laufenden Projekte des Zentrums. Der Besuch der Botschaftsvertreter gab Gelegenheit, die weitere deutsch-ukrainische Kooperation zu besprechen und sich über die „Datenbank für deutsche Rechtsterminologie in ukrainischer Sprache“ zu informieren, die im Rahmen des Deutsch-Ukrainischen Sprachenjahres aus Mitteln des Auswärtigen Amtes gefördert wird. Das Zentrum des deutschen Rechts wurde Mitte 2014 gegründet und organisiert juristische Workshops, führt Sprachkurse in deutscher Rechtsfachsprache und Wissenschaftssprache durch, vermittelt Praktika bei deutschen Kanzleien und Universitäten, berät bei der Beantragung von Forschungs- und Ausbildungsstipendien in Deutschland, unterstützt bei der Veröffentlichung in deutschen Fachzeitschriften, gewährt Zugang zur deutschsprachigen Rechtsliteratur und vieles mehr.

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Alexander von Humboldt-Stiftung fördert die KNU mit 55.000 €

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Im Rahmen des Alumni-Förderprogramms der Alexander von Humboldt-Stiftung haben Prof. Dr. Thomas Mann, Lehrstuhl für Verwaltungsrecht, und sein Fachkollege von der Taras Schewtschenko Universität Kiew, Prof. Dr. Roman Melnyk, in diesem Sommer die Finanzierung einer zunächst auf drei Jahre angelegten Institutspartnerschaft eingeworben. Gemeinsamer Forschungsgegenstand sind die „Funktionsbedingungen der Dritten Gewalt“ in der Ukraine und in Deutschland, was Unterthemen wie die richterliche Unabhängigkeit, die Methodenkompetenz der Richterschaft, die Transparenz richterlicher Entscheidungsfindung oder die Mechanismen demokratische Kontrolle der Justiz umfasst. Aus den Fördermitteln in Höhe von 55.000 Euro können u.a. gegenseitige Forschungsaufenthalte von bis zu 3 Monaten jährlich sowie die Organisation von Tagungen und Workshops finanziert werden. Hierbei sollen insbesondere auch Nachwuchswissenschaftler (Doktoranden und Postdocs) einbezogen werden. 

Als Kooperationspartner von Prof. Dr. Mann, der selbst über eine zehnjährige Erfahrung als Richter am Nds. OVG verfügt, ist Prof. Dr. Melnyk an der Göttinger Fakultät kein Unbekannter. Er hat seit dem Jahr 2004 insgesamt sieben längere Forschungsaufenthalte am Lehrstuhl Mann durchgeführt und dabei zur Verwaltungsgerichtsbarkeit, dem Allgemeinen Verwaltungsrecht sowie zum Polizei- und Versammlungsrecht gearbeitet. In der Vergangenheit haben beide Professoren bereits gemeinsame Fachaufsätze und Lehrbücher verfasst, eine Online-Zeitschrift (www.reos.uni-goettingen.de) gegründet sowie mit Mitteln des BMBF und des DAAD rechtswissenschaftliche Konferenzen in Deutschland und der Ukraine durchgeführt. Zudem erfährt das von Prof. Dr. Melnyk an der Universität Kiew aufgebaute Zentrum des deutschen Rechts (http://zdr.knu.ua/de/) logistische Unterstützung durch den Lehrstuhl Mann, insbesondere was die Weiterleitung von Buchspenden anderer Fakultätsmitglieder (Prof. Spindler, Krause, Deinert) für dieses Zentrum betrifft.

Quelle

 

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Das Projekt „Datenbank für deutsche Rechtsterminologie in ukrainischer Sprache“

Seit Oktober 2017 erarbeitet der "Deutsch-ukrainische rechtswissenschaftliche Dialog" e.V. in Zusammenarbeit mit dem Zentrum des deutschen Rechts der Juristischen Fakultät der Nationalen Taras-Schewtschenko-Universität Kiew, sowie mehreren deutschen Partnerinstitutionen das Projekt „Datenbank für deutsche Rechtsterminologie in ukrainischer Sprache“, die zu einer umfassenden Quelle für die ukrainische Übersetzung deutscher juristischer Terminologie mit Erklärungen werden soll. Die Datenbank wird auf der Abschlussveranstaltung des deutsch-ukrainischen Sprachenjahres, voraussichtlich im September 2018, präsentiert und unter http://rechtsdialog.org/de/ öffentlich zugänglich gemacht.

ZDR am Strassenfestival anlässlich des deutsch-ukrainischen Sprachenjahres 2017/2018

 

Anlässlich der Feier des 25. Jahrestages der diplomatischen Beziehungen zwischen Deutschland und der Ukraine fand im September 2017 das Eröffnungsfest DEUTSCH-UKRAINISCHES SPRACHENJAHR 2017/2018 in Kiew statt. Das Zentrum des deutschen Rechts hat sich dem Festival angeschlossen.

Am 9. und 10. September hatten alle Besucher die Möglichkeit, sich persönlich mit dem Direktor und allen Mitarbeitern des Zentrums zu unterhalten sowie Informationen über Aktivitäten und verschiedene Projekte des Zentrums zu bekommen. Darüber hinaus wurden die Gäste des Festivals eingeladen, an Wettbewerben und Rechtquiz teilzunehmen, die auf Ukrainisch und auf Deutsch durchgeführt wurden. Die Gewinner bekamen verschiedene Geschenke und zwar Süßigkeiten, kleine Grundgesetze Deutschlands und vieles mehr.